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 Naturnaher Waldbau
hpfichte

Als Folge der Waldgeschichte  erleben wir heute beide Seiten der Fichten-Wirtschaft: einerseits das hochwertige und vielseitig verwendbare Fichtenholz, andererseits die hohe Anfälligkeit der Fichtenbestände für Sturm- und Borkenkäferschäden.

Unser waldbauliches Ziel sieht deshalb vor, Waldbau auf der Grundlage des jeweiligen Standortes zu betreiben. Für die Baumartenwahl bedeutet dies:

die großflächig naturverjüngte Fichte spielt eine große Rolle,

  • aber nur auf geeignetem Standort,
  • in Mischung mit anderen Baumarten (Buche, Ahorn, Tanne, Lärche) und
  • in strukturreichen Beständen (mit intensiver Durchforstung)

Auf für die Fichte ungeeigneten Standorten sollen künftig vermehrt Eichen, Eschen, Erlen wachsen; auch andere Baumarten wie Birke, Hainbuche oder Linde haben ihren Platz.

Verzicht auf Kahlschläge, schonende Holzernte und intensive Bejagung der Rehe zum Schutz der jungen Bäumchen sind wichtige Elemente unseres Waldbaues.

Selbstverständlich kommen in unserem Wald - auf unserem Hof generell - keine Pestizide zum Einsatz. Dies entspricht den Grundsätzen ökologischer Waldwirtschaft.